Getzen 590-S Capri-Serie: |
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| Bore Size: |
460" |
| Slides: |
Nickel Silver |
| Mouthpipe: |
Nickel Silver |
| Bell: |
4¾" yellow brass |
| Intonation Aids: |
First slide saddle, adjustable third slide ring |
| Finish: |
Clear lacquer or bright silver plate |
| Warranty: |
Lifetime Valve Warranty |
Preis: ab Fr. 1'500.-- |
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Monel oder vernickelte Ventile ?? |
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| Getzen hat im Gegensatz zum Zeitgeist immer an ihren vernickelten Ventilen festgehalten, diese wurden zwar lauend verfeinert, das Konzept ist jedoch geblieben. Von einigen Herstellern wird in der Werbung der Eindruck vermittelt, Monel-Ventile seien allen anderen überlegen. Vor diesem Hintergrund hat sich Getzen entschlossen einen Vergleich zu erstellen. Für den Test wurde eine Getzen Modell 390 und ein fabrikneues Instrument mit Monel-Ventilen eines bekannten Herstellers (Trompete X) in einer etwas höheren Preisklasse verwendet. [ Kompletter Test ] |
Resultate Bauqualität: |
| Das Ventilspiel war etwa gleich bei beiden Instrumenten. |
| Der Lufttest zeigte jedoch das deutlich bessere Resultat bei der Getzen 390 mit vernickelten Ventilen. |
Oberfläche der Ventil-Körper: |
| Oft wird angeführt, dass Monel härter ist als Nickel. Dies ist wahr. Im "Originalzustand" ist Monel härter, jedoch empfindlich auf das Glühen. Hohe Temperaturen ändern die Härte. Zusammengefügt werden die verschiedenen Teile mittels Hartlöten. Nach diesen Bearbeitungsschritten wechseln sich weiche Punkte mit harten Bereichen ab. Nickel ist wesentlich unempfindlicher auf hohe Temperaturen und ergibt eine harte, gleichmässige Oberfläche. Dadurch hat die Nickeloberfläche ideale Eigenschaften. Ebenfalls bezüglich Korrosion ist das vernickelte Ventil dem Monel-Ventil gegenübergestellt überlegen. |
Lebensdauer: |
| Eine spezielle Maschine für die Materialprüfung wurde konstruiert, wie dies auch die Automobilindustrie anwendet. Das Ventil wurde 300 x pro Minute exakt um die Distanz gedrückt, wie für dieses Ventil beim Spielen vorgesehen war. Nach 100'000 Betätigungen standen die nachfolgenden Resultate fest: |
| Verschleiss und Korrosion an den Ventilen der "Trompete X". |
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| Auffällig ist der Zustand des Ventils #2 und #3. |
| zu beachten ist auch die gelbe Farbe, die Verfärbung der Ventile. Hier hat sich Messing von den Ventilbüchsen am Ventil abgelagert. |
| Diese Ventile sind nicht mehr zu gebrauchen. |
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| Offensichtlich haben sich die Ventile der Getzen 390 als wesentlich dauerhafter erwiesen. |
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| Bei 128'000 Zyklen war kaum ein Verschleiss festzustellen. Bei der gleichen Anzahl Zyklenwaren die Ventile der "Trompete x" ruiniert und nicht mehr zu spielen. |
Schlussfolgerungen: |
| Monel ist nicht das bessere Material für Ventile. Es soll nicht heissen, dass vernickelte Ventile immer und stets besser sind. Wenn jedoch das vernickelte Ventil mit hochentwickelten Methoden gebaut wird, ist es zwar in der Herstellung teurer, jedoch besser zu spielen, zuverlässiger und dauerhafter. Das Instrument wird lange treue Dienste leisten. |
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