gh11209

Klaviermusik aus der Zürcher Zeit

GH 11209
In den Korb
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Richard Wagner
Mit einem Vorwort herausgegeben von Walter Labhart
Klavier

Info:
"Im Leben von Richard Wagner spielte die Schweiz, im besonderen die Stadt Zürich mit einigen umliegenden Ortschaften, wiederholt eine recht wesentliche Rolle.

Von 1852 an pflegte er vertrauten Umgang mit dem ebenfalls aus Deutschland nach
Zürich eingewanderten Ehepaar Mathilde und Otto Wesendonk ... 1853 war
auch das Jahr der beiden Mathilde Wesendonk gewidmeten
Klavierkompositionen: am 29. Mai brachte er die 'Polka' zu Papier, im
Juni sandte er der Freundin 'Eine Sonate für das Album von Frau M.W.
... Die Album-Sonate darf dank ihrem Wechsel von Ausdruckselementen
und Stimmungen als reife Aeusserung Wagners wie auch als Beispiel
einer typisch romantischen Klavierkomposition von möglicherweise
unterschätztem Eigenwert angesehen werden.
In einem Begleitbrief an Otto Wesendonck hielt der Komponist am 20.
Juni 1853 fest: 'Um mein neues Schuldverhältnis zu Ihnen würdig und
vertrauenserweckend anzutreten, zahle ich heute eine alte Schuld:
geben Sie Ihrer Frau die beiliegende Sonate, meine erste Komposition
seit der Vollendung des 'Lohengrin' (es ist 6 Jahre her!).'
Die nur 23 Takte zählende "Polka" in G-Dur entstand am 29. Mai 1853 am
Zeltweg 13 in Zürich."
Wie die 'Polka' steht auch die Entstehung des 'Vielliebchen-Walzers'
in direktem Zusammenhang mit dem Freundespaar Wesendonck. Wagner
widmete ihn Marie Luckemeyer, der Schwester von Mathilde Wesendonk.
"Der Ausdruck 'Vielliebchen' meint einen doppelten Mandelkern, den
Wagner mit Marie Luckenmeyer zusammen geteilt haben dürfte. Einem
alten Brauch zufolge mussten beide Partner wetten, wer sich
anderntags zuerst daran erinnern und den andern mit einem vereinbarten
Wort begrüssen würde, worauf Wagners Morgengruss in der
Widmung anspielt."

Inhalt:

Eine Sonate für das Album von Frau M. W. (1853)
Polka (1853)
Züricher Vielliebchen-Walzer (1854)